Gudrun Chopin: Ich gehöre dazu

Geflüchtete und wir


164 Seiten, Taschenbuch, 7,- €
ISBN 978-3-7467-4448-3

Über das Buch
„Die Erinnerung an meine Kindheit als nachkriegsgeborenes Flüchtlingskind stärkt meine Motivation, mich heute für geflüchtete Mitmenschen in meiner Umgebung einzusetzen. Wenn ich mir treu bleiben will, muss ich das mir Mögliche für ihr Ankommen in unserer Gesellschaft tun…“

Gudrun Chopin versteht es, in kleinen und oft anrührenden Geschichten über ehrenamtliches Leben mit Geflüchteten zu vermitteln, was Solidarität ist. Geflüchtete, das wird aus jeder Geschichte deutlich, sind nicht nur Bittsteller, sondern auch Bündnispartner, sie erinnern uns an unsere eigene Verletzlichkeit und helfen uns, die Augen zu öffnen für das, was im Leben wichtig ist.
Kai Weber, Geschäftsführer Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

Die Autorin
Gudrun Chopin war 1981 die Initiatorin der Ökumenischen Initiative für Flüchtlinge Schwanewede und ist seither in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit aktiv. Daneben engagiert sie sich bei der Schwaneweder Tafel, im Demenzcafé und in der Kirchengemeinde. Als Lehrerin i.R. organisiert sie an ihrer ehemaligen Schule weiterhin Altpapiersammlungen und Bücherbasare zugunsten von Schulen in Afghanistan (www.afghanistan-schulen.de). Für ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement bekam sie 2006 das Bundesverdienstkreuz. Sie verarbeitet Erlebtes durch das Schreiben von Gedichten und Geschichten.

Bin mit dem Zug gefahren und habe das Buch verschlungen. Auf dem Nachhauseweg sah ich viele ausländisch aussehende Menschen im Zug. Und ich sah sie plötzlich mit anderen Augen. (Gaby W.)

Es ist gut gelungen, in kurzen Schilderungen ein vielfältiges Bild von Chancen, Schwierigkeiten, Bewegungen und Bewegendem zu zeichnen. (Britta H.)

Auf den Punkt gebracht, ohne viel Spektakel, einfühlsam aber nicht sentimental. (Ulla C.)

Da wird bewusst: Da kommen nicht „Flüchtlinge“, da kommen Menschen, jede/jeder mit dem jeweils eigenen Schicksal, und du siehst den jeweils eigenen Menschen mit seiner Geschichte… (Ingrid F.)

Wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht und sich traut, Kontakt aufzunehmen, kann man viel erleben. Und das eigene Leben wird so viel reicher. Schade, dass viele Menschen so viel Angst vor den/m Unbekannten haben. Umso schöner, dass es Menschen wie dich gibt, die nicht lange fragen, sondern einfach machen. (Bianca G.)

Außer einiger Pausen wegen feuchter Augen (auch ich bin Flüchtlingskind von 1950) habe ich das Buch in eins durchgelesen. (Christel H.)

Meine Güte, du hast ein wahnsinniges Durchsetzungsvermögen! Das scheint etwas zu sein, was man mit einer Flucht-Biographie lernt: dicke Bretter bohren und nicht verzagen. (Gisela W.)